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Bei herrlich sonnigem Herbstwetter durften Smalik und ich die drei PowderPuffs auf einem ausgedehnten Spaziergang begleiten und fotografieren. PowderPuffs sind übrigens Chinese Crested Dogs – einfach die Variante mit Fell am ganzen Körper. Federleichte und einfach zuckersüsse Hunde 😉

 

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Die Malerinnen sind immer noch fleissig an der Arbeit. Die Unterseite des Daches (sog. Untersicht) wurde abgeschliffen und neu versiegelt und sieht jetzt schon sehr schön aus. Auch das Holz an der Aussenseite des Windfangs wurde schon abgeschliffen. Alle Fensterläden sind mittlerweile entfernt. Die HandwerkerInnen hatten mit den aggressiven Wespen zu kämpfen, die sich natürlich wehement gegen den Hochdruckreiniger wehrten! Ansonsten läuft alles nach Plan. Und ich lobe Smalik jeden Tag ausgiebig, wenn ich von der Arbeit nach Hause komme. Er schläft trotz grossem Lärm einfach ruhig auf seinem Platz unter der Garderobe. So ein braver Hund!

Die klare Antwort von gestern habe ich verstanden. In jeder Hinsicht… Und da Hunde im Medien-Grosskonzern mit T nicht erwünscht sind, habe ich Smalik heute – wie gewohnt – am Morgen zu Hause gelassen. Er hat gestern Nachmittag das Geschehen um’s Haus herum ziemlich locker akzeptiert und ihm scheint es nichts auszumachen, dass da fremde Menschen vor den Fenstern herumlaufen. Sicherheitshalber habe ich die Videokamera installiert. Als ich von der Arbeit nach Hause kam, war da ein riesen Lärm; die Malerinnen haben bereits mit dem Hochdruckreiniger die Fassade gereinigt und das Holz. Ich war ziemlich gespannt, was ich auf der Videoauswertung über Smalik’s Verhalten erfahren werde. Zu meiner Überraschung hat er sich genau gleich verhalten, wie sonst auch; er hat sich nach dem Spielen mit den Futterbällen auf seinen Platz gelegt und geschlafen: Füsse in die Höhe! Vom Lärm und von den Fremdpersonen hat er sich keine Spur beeindrucken lassen. Ich war extrem erleichtert.

Wir haben uns im Sommer entschieden, die Fassade unseres Hauses zu renovieren. Das heisst, neuer Anstrich und das Holz aufhellen lassen. Ebenso die Fensterläden in neuer Farbe machen lassen. Im Vorfeld war der Maler deshalb ein paar Mal bei uns. Smalik kennt ihn deshalb schon und begrüsst ihn jeweils wie einen „alten Freund“.
Die Renovation bringt mit sich, dass unser Haus ein paar Wochen lang eingerüstet ist. Wir rechnen mit 4-8 Wochen. Heute ist es losgegangen; zwei Gerüstbauer waren den ganzen Tag damit beschäftigt, auf dem nicht ganz einfachen Gelände das Gerüst aufzubauen. Da dies mit relativ viel Lärm verbunden ist, durfte Smalik heute bei Thomas im Büro sein, bis ich ihn nach dem Mittag abholen konnte.
Da ich absolut nicht weiss, wie Smalik reagieren wird, wenn ab morgen auf einmal Menschen direkt vor dem Wohnzimmer- und Küchenfenster auf dem Gerüst herumlaufen, habe ich vorsorglich schon mal im Büro gefragt, ob ich den Zwerg evtentuell in den nächsten paar Wochen ab und zu mal mitnehmen dürfte. Die Antwort war so klar wie deutlich: NEIN – organisiere gefälligst jemanden, der in dieser Zeit für deinen Hund sorgt…!

Jedes Jahr im September treffen sich Terrier-Freunde aus der ganzen Schweiz zum traditionellen „Terrier-Tag auf dem Lande“. Der Anlass wird abwechselnd von einer Ortsgruppe organisiert. Dieses Jahr haben wir vom Vorstand der Ortsgruppe Bern die Terrier und ihre Halter zu einem unterhaltsamen Parcours mit anschliessendem Essen eingeladen. Wir haben dafür das Pfadiheim in Toffen gemietet. Toffen liegt im Gürbetal zwischen Bern und Thun und ist zwischen dem Längenberg und dem Belpberg malerisch eingebettet. Das Wetter war wie bestellt; sonnig, warm und einfach schön! Perfektes Foto-Wetter für mich! Während eines rund einstündigen Spaziergangs durch die Ebene am Fuss des Belpbergs hatten die Hunde an sechs Posten unterhaltsame und fordernde Aufgaben zu lösen. Am ersten Posten durften sie apportieren. Beim zweiten Posten war Geschick und gute Zusammenarbeit gefragt, denn der Hund musste in zwei vorgegebene Quadrate gelotst werden. Gemütlich führte der Weg weiter und die Hunde durften z.T. auch frei laufen. Die dritte Aufgabe war eher für die Zweibeiner anspruchsvoll: Je nachdem, wo der Hund auf einem Leintuch seine Vorderpfoten hatte, musste eine Hunderasse mit dem entsprechenden Anfangsbuchstaben genannt werden. Wer sogar einen Terrier-Typ benennen konnte, hatte ganz klar bestanden! Weiter ging’s zum Schnüffel-Posten, wo die Hunde ein fein riechendes Würstchen anzeigen sollten. Kann der Hundehalter seinen Hund richtig lesen? Weiss er, unter welchem Töpfchen sein Hund die Belohnung vermutet? Die meisten Terrier zeigten hier ganz klar und deutlich an – und erhielten natürlich dann auch das feine Leckerchen! Entlang der Gürbe führte der Weg wieder zurück. Hier hatten die Hunde Gelegenheit, ein Bad zu nehmen und sich zu erfrischen. Für den nächsten Posten mussten zwar eher die Menschen frisch sein. Während ihnen eine Rechenaufgabe gestellt wurde, mussten sie hüpfen und den Hampelmann machen. Derweil sollte der Vierbeiner ruhig ein einem Ring sitzen bleiben. Dreihundert minus achtundzwanzig…? Und dazu noch hüpfen…? Definitiv nicht jedermanns Sache! Aber lustig war’s!! Die nächste Aufgabe war nicht weniger knifflig: Welpenbilder der richtigen Terrier-Rasse zuordnen. Ist es nun der Norfolk- oder doch der Norwich-Terrier mi den Kippohren? Und die süsse Knutschkugel in schwarz mit wenig braun? Definitiv ein lehrreicher Posten; denn Raffaela Frische hat natürlich jedem Teilnehmer und jeder Teilnehmerin zum Schluss die korrekten Rassen verraten! Nach so viel Anstrengung für’s Gehirn meldete sich bei allen der Hunger. Die Küchen-Crew der Familie Oberteufer hatte längst Würste und Pouletbrust auf dem Grill parat! Dazu gab’s den besten Teigwarensalat. Und wer dann noch Lust auf etwas Süsses hatte, durfte aus verschiedenen Torten und Muffins auswählen!

Wer jetzt noch nicht am Foto-Posten war, holte dies nach dem Essen nach. Denn von jedem Team machte ich noch ein lustiges Erinnerungsfoto von diesem sonnig-schönen Tag.

Alle Bilder des Anlasses

 

In den letzten Wochen – insbesondere auch während des Urlaubs – habe ich mich viel zu wenig um Smalik’s Fell gekümmert. Ich habe nicht ’nachgetrimmt‘ und nicht regelmässig das lose Haar ausgebürstet… Wer beim Border Terrier nicht regelmässig Zeit aufwendet für das ‚Zupfen‘ des Trimmhaars, hat bald einen zugewachsenen, wuscheligen Hund, der nicht mehr rassekonform ist.

Vorher….

Smalik musste also das nicht sehr beliebte Trimmen mal wieder über sich ergehen lassen. Mit Gummihandschuhen und Musik ausgerüstet, machte ich den Trimmtisch an einer schattigen Stelle im Garten parat. Zu Beginn sieht man vor lauter Fell kein Ende… Und das Trimmen von Hand dauert tatsächlich auch länger als mit dem Trimmmesser. Spätestens nach einer Stunde machen sich bei mir Schmerzen im Arm und an den Fingerkuppen bemerkbar. Die Kraft lässt langsam nach. Und es ist erst ca. 1/3 des Hundes getrimmt… Kurze Pause. Aber so kann ich Smalik nicht sein lassen 😦 Also weiter trimmen! Gute 3,5 Stunden dauert die Angelegenheit, dann sind zwei Gummihandschuhe, ein Fingerling (und mein Daumen und Zeigefinger) kaputt! Der Hund sieht einigermassen aus – den Rest mache ich morgen – wenn ich meine Finger wieder spüre…

… nachher

Heute Nachmittag haben Smalik und ich den 10 Monate alten Appenzeller-Bordercollie-Mix „Balou“ zum spazieren abgeholt. Sein Frauchen musste sich einer Knie-OP unterziehen und ist momentan ganz froh, wenn der Jungspund ein Bisschen Abwechslung und Bewegung hat.

Das Einsteigen ins Auto brauchte etwas Überredungskunst und zum Schluss musste ich ihn dann doch hochheben… Auf der Fahrt zum Spaziergang verhielten sich „Balou“ und auch „Smalik“ (neben der Box im Kofferraum) vorbildlich ruhig! Als wir endlich das Auto parkten und die Jungs aussteigen konnten, war die Freude gross! „Balou“ war zuerst etwas irritiert, warum der Smalik nun auch mit dabei ist…?! Ganz Appenzeller, wollte er Smalik eher unfreundlich zurechtweisen. Doch Smalik liess sich nicht beeindrucken und ignorierte „Balou“ so lange, bis dieser das Knurren aufgab. Danach wurde gerannt und gebadet… Gut, dass sich „Balou“ ziemlich gut an Smalik orientierte, denn so wirklich hört er (noch) nicht auf seinen Namen 😉

Toben und Spielen

Alles nur Spass!

Nach einer guten Stunde Spazieren, toben, baden und herumwuseln, machten wir uns wieder auf den Rückweg. Denn „Balou’s“ Besitzer kamen ja noch zum Nachtessen.
Zu Hause wollte „Balou“ dann partout nicht mehr aus dem Auto aussteigen! Kein Futter und kein Zureden brachten ihn dazu, die Box zu verlassen. Ich holte die Rampe, damit er bequem aussteigen konnte. Aber auch das wollte er nicht. Er liess sich mit Ziehen und Zerren nicht dazu bewegen, aus dem Auto zu steigen. Ich parkte um, auch da kein Erfolg! Bis seine Besitzer kamen, wartete er im Auto. Aber auch den beiden gelang es nicht, „Balou“ aus dem Auto zu locken. Er musste dann schlussendlich richtiggehend aus der Box gezerrt werden. Von da an war seine Welt wieder in Ordnung 😉

Smalik und „Balou“ hatten eine Menge Spass und rannten im Garten herum. Smalik holte seinen Plüsch-Bären und den Plüsch-Hasen hervor – war das ein Vergnügen!

Alle lieben Plüschbär Migros-Max!