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Archive for the ‘Gedichte & Gedanken’ Category

alles, was ich wollte?

Ich bat um Stärke,
um ihn perfekt
zu erziehen –
Ich wurde aber schwach
und verwöhnte ihn auch.

Ich wollte einen Hund,
der gehorcht –
Ich bekam einen widerspenstigen Rüden.

Ich hoffte auf einen Begleiter, der mit mir durch dick und dünn geht-
Ich bekam den
besten Freund.

Ich bekam nichts was ich
wollte – aber alles was ich brauche!

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Isch es Schicksal?

Isch es Schicksal, isch’s es Wunder, wo üs denn het zämebracht?
Ja irgendwie het’s so haut müesse sy!
Du und ig – mir hei üs gfunde; sy fürenand wie g’macht
U i weiss, die Gschicht isch lang no nid verby…

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Mein Traum

Der Hund, der aus der Sonne kam, warst DU.
Plötzlich gab es keine Fragen mehr;
„was hast Du durchgemacht? Wo kommst Du her?“ – wozu?
Ich wusste, ich bin angekommen,
habe deine Leine entgegengenommen;
hatte das Gefühl, ich bin am Ziel.

Tief in mir lebte ein Traum.
Seit ich Dir begegnet bin,
hat mein Leben einen ganz besonderen Sinn.
Du bist da – einfach da –
wenn die Welt mich traurig macht;
fängst mich auf und hältst meine Träume wach.

Vielleicht war alles eine Illusion –
vielleicht ist alles morgen schon…
…vorbei?
Doch dann weiss ich, Träume sterben nicht.
Ich schaue dem Leben ins Gesicht –
ganz neu.

Was Du mir gibst, wird immer bleiben.
Nie wird meine Hundeliebe schweigen –
irgendwann fängt alles wieder an….

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Bis zum Sonnenuntergang
sitzt sie da – oft stundenlang…
Der Sommerwind, er streichelt ihr Gesicht.
Manchmal mittwochs seh ich sie dort steh’n;
so, als wartet sie auf irgendwen.
Und ich hörte, wie sie sagt, als sie mit den Tauben sprach,
„…die Kinder waren lang schon nicht mehr da“.
„Es ist erst halb zwei“, sagte sie ganz leis,
„…und es ist noch so viel Zeit…“

Die alte Dame auf dem Bänkli
erzählt so gern von ihren Kindern.
Auch wenn sie hier im Altersheim
Den Weg nur selten zu ihr finden.

Dort wo die Einsamkeit beginnt,
ist mein Hund ein kleiner Held.
Er bringt Freude und Abwechslung
in eine kleine Welt:

Mittwochnachmittag um zwei:
Wir treten durch die Tür.
Ein Bewohner erwartet uns drei
und fragt meinen Hund „wie geht es Dir?“

Wir sind für ihn Abwechslung vom Alltag –
wie soll er da verstehen,
dass er die Hunde zwei Stunden
im Monat nur darf sehen?

Zwei Stunden jeden Monat –
zwei Stunden zählen kaum.
Zwei Stunden sind geblieben
von einem grossen Traum.

Manch ein Bewohner hat nichts gesehen
von der grossen weiten Welt.
Sie waren Knechte oder Bauern
haben Sie mir oft erzählt.

Die Hand auf dem Fell der Hunde,
im Land der Fantasie;
Die kleine Mensch-Hund-Freundschaft
zerbricht im Leben nie.

Ich kann den Bewohnern nicht viel geben
in dieser Zeit, doch immerhin:
zwei Stunden jeden Monat
hat ihr Leben einen Sinn.

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Topo

Er ist ein Engel mt Heiligenschein,
kann manchmal stur und unfolgsam sein;
doch wenn’s drauf ankommt, dann hält er zu mir.
in seiner Nähe kann mir nichts passieren.

Er liebt das Leben – geniesst jeden Tag.
Mag wandern in den Bergen – weil ich das auch mag.
Und wenn’s drauf ankommt, dann hält er zu mir.
in seiner Nähe kann mir nichts passieren.

Er kann sehr stark sein, doch manchmal auch schwach.
Beim Spiel mit dem Ball gibt er niemals nach.
Doch wenn’s drauf ankommt, dann hält er zu mir.
in seiner Nähe kann mir nichts passieren.

Er ist wie er ist – und so liebe ich ihn;
all seine Fehler hab‘ ich ihm verziehen.
Er ist wie er ist – ihn zu ändern wär schlecht;
ich wollte ihn so haben und ich will ihn in „echt“.

So wie er ist – liebe  ich ihn erst recht!

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