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Hallihallo… Endlich mal wieder ein Beitrag auf meinem Blog. Ich bin nicht etwa in den Winterschlaf gegangen oder so… Es war einfach viel los. Geht Euch sicher genauso. Ganz lange konnten wir ja noch die Herbstsonne und die bunten Farben geniessen. Dann gab es leider einen Todesfall in der Familie. Und im Laufe der letzten Woche machten die bunten Farben nach und nach dem November-Nebel Platz.

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Heute kam dann auch die kalte Luft aus Sibirien und liess zum ersten Mal in diesem Winter Schneeflocken tanzen! Ein kleines Bisschen weiss war es auf dem Nachmittagsspaziergang schon:

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Weiss, nass, kalt… brrrr!!

Na dann hoffen wir mal, dass der Winter neben Schnee auch noch sonst ein paar spannende Dinge bringt… Wir werden sehen 😉

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Smalik hat sich ziemlich grob den Magen verstimmt; seit Mittwochabend hat er ständig erbrochen. Zuerst die Nacht hindurch im Viertelstundentakt, dann so alle 1-2 Stunden. Deshalb hat er am Donnerstag erst mal nix zu fressen gekriegt und den Vormittag bei Thomas im Büro verbracht. (Ja, den Teppich musste man danach natürlich reinigen…!) 😉

Am Donnerstag Abend habe ich ihm sehr kleine Portionen Poulet und Reis gefüttert. Angereichert mit Fencheltee. Seit Freitag kriegt er alle paar Stunden kleine Portionen Fleisch mit Fencheltee. Dazwischen Nux vomica-Kügelchen. Seit Freitag Mittag hat er nicht mehr erbrochen und heute Samstag geht es ihm schon wieder recht gut. Er spielt und macht einen munteren Eindruck. Einfach Wasser trinkt er noch keines, weshalb er das Fleisch immer noch mit Fencheltee angereichert bekommt.

Wir haben uns heute Nachmittag mit der Ortsgruppe Bern des Terrierclub zur Herbstwanderung im Diemtigtal getroffen. Bei Sonne und angenehmen Temperaturen haben wir einen 2-stündigen Spaziergang durch Feld und Wald gemacht. Einige Hunde durften z. T. frei herumrennen. Smalik blieb an der Leine – ein Bisschen Schonung muss noch sein! In der Hälfte der Tour erwartete uns überraschenderweise feiner Punsch und Glühwein mit selbst gebackenen Süssigkeiten. Dann machten wir uns gestärkt auf den Rückweg. Den Tag liessen wir bei einem feinen Abendessen in der „Schnitzelscheune“ in Wimmis ausklingen. Dort waren auch die Hunde willkommen und bekamen einen Napf mit Wasser und ein Bisschen Trockenfutter!

Smalik hat die handvoll Futter zum Glück gut vertragen (!) und ich bin zuversichtlich, dass diese Magenverstimmung vorbei ist!

Eindrücke Herbstwanderung

Noch so ein strahlend schöner Hetbsttag – bevor morgen dann Dauerregen über mehrere Tage angesagt ist! Also wollten wir nochmal Sonne tanken und den Tag in den Bergen verbringen. Mit der Ehrwalder Almbahn ging’s hoch. Habe ich schon mal erwähnt, wie gerne Smalik Gondel fährt? Er kennt das ja mittlerweile ganz gut und kann es jeweils fast nicht erwarten, bis die Gondel die Talstation verlässt; dann hüpft er schnell auf die Sitzbank, lehnt sich mit dem Rücken an die Scheibe und geniesst ganz einfach die Aussicht! Ob er Ausschau nach erwas hält? keine Ahnung… Seinem Gesichtsausdruck ist pure Zufriedenheit zu entnehmen.

Von der Ehrwalder Alm machten wir uns auf den Weg Richtung Seebensee. Zuerst führte der Weg einige Zeit ziemlich steil bergauf, dann ging es auf der anderen Bergseite wieder hinunter. Ab da trennten sich Wander- und Mountainbke-Wege. Über Stock und Stein, bergauf und bergab gelangten wir zur Seebenalm. Dies ist jedoch kein Restaurant, nur ein Kuhstall. Ab dort steigt der Weg steil an und es braucht ein Bisschen Kondition, bis man den Seebensee zum ersten Mal in dieser einzigartigen Bergkulisse entdeckt. Umgeben vom Wettersteingebirge liegt er da in dieser Senke; türkisblau und glasklar.

Da ist er – der Seebensee

Türkisblau liegt er da

Umrahmt von imposanten Bergen

Das Wettersteingebirge

Ich nutze die Kulisse für ein paar professionelle Fotos mit Smalik. Aber auch mit dem Natel gibt’s hier oben schon einzigartige Bilder 😉

Ich bin hochgelaufen!

Bevor die Sonne allzu tief steht, machen wir uns auf den Rückweg. Eineinhalb bis zwei Stunden über Stock und Stein, aufwärts und abwärts geht es zurück zur Ehrwalder Alm.

Es war anstrengend, zeitweise schweisstreibend, aber wahnsinnig schön! Und wohl die letzte Bergwanderung für dieses Jahr…!

Prosit – auf unsere Wanderung!

Am frühen Morgen hüllte der Nebel das Dorf noch in einen mystischen Schleier. Mehr und mehr verzogen sich dann die Nebelschwaden und machten der Sonne Platz.

Nebel über dem Land

Die Sonne vertreibt den Nebel

Erst mal Frühstücken! Den Frühstückskorb – gefüllt mit allem möglichen – haben wir früh morgens direkt ins Chalet geliefert erhalten. Wurst, Käse, Eier, Brötchen, Müsli, Joghurt, Milch, O-saft, Konfitüre und Nutella! So gestärkt machten wir uns auf den Weg ins benachbarte Dorf um von dort aus hinauf zur Gamsalm zu wandern. Dort oben erwartete uns purer Sonnenschein auf der Terrasse!

Sonne pur auf der Gamsalm

Und es erwarteten uns auch zwei vierbeinige ‚Türsteher‘; ein Flat-Mix lag provokativ der länge nach beim Aufgang zur Terrasse und versperrte den Weg. Smalik signalisierte mir jedoch, dass wir da locker durch gehen können. Und im Körpersprache-lesen ist er unschlagbar! Tatsächlich – der schwarze Hund (kastrierter Rüde?) stand auf und begrüsste Smalik kurz und unspektakulär. Als wir uns gerade an einen Tisch in der Sonne setzen wollten, kam ein Aussie-Mix (vielleicht auch ein reinrassiger – schwer zu sagen) dahergetrottet. Er schien hier der ‚Chef‘ zu sein (intakter Rüde!) und inspizierte Smalik eingehend. Einen Moment lang dachte ich, „geht’s noch? Hier kehren täglich viele Wanderer mit Hunden ein und dann spielt der hier Polizist…?!“ Doch er verhielt sich anständig und Smalik war ganz entspannt. Ein paar Minuten streifte der Aussie noch um unseren Tisch, dann zog er weiter. Smalik hatte sich längst hingelegt; er weiss, dass es auf der Welt auch andere Hunde gibt 😉

Als wir die Gansalm wieder verliessen, waren die beiden ‚Türsteher‘ natürlich schnell zur Stelle! Ich liess die Begegnung zu. Obwohl Smalik an der Leine war. Er kann das wirklich gut einschätzen und ich muss hinterher sagen, die Alm-Hunde sind echt soziale Kerle. Sie haben sich an alle Regeln gehalten, die unter Hunden so gelten. Wir gingen entspannt weiter.

Später genossen wir den Garten des Chalets bei einem feinen Stück Kuchen. Denn während unserer Abwesenheit waren ‚Heinzelmännchen‘ im Haus und haben uns die süsse Köstlichkeit gebracht 😉

So geht Ferien!!

Chalet mit Garten

Bereit zum Relaxen?!

Heute Nachmittag machten wir uns auf den Weg nach Biberwier (A), wo wir ein hübsches Chalet gemietet haben. Den Vormittag habe ich noch genutzt um Hausarbeiten zu erledigen und mit Smalik einen langen Spaziergang zu machen. So war er ausgelastet und bereit für die Reise. Er ist sowieso ein super angenehmer Mitfahrer und man merkt von ihm nichts. Trotzdem halten wir natürlich zwischendurch an und machen einen kurzen Spaziergang!

Je später der Tag, desto garstiger wurde das Wetter; es war kalt und regnete leicht. In Feldkirch standen wir im Stau und später auf dem Fernpass ging es auch nicht richtig vorwärts. So war es schon dunkel, als wir das Chaletdorf erreichten. Jemand von der Reception hat gewartet und holte uns und unser Gepäck mit dem Golfwagen am Carport ab. Smalik und ich fuhren auf dem Wagen mit 😉 Unser Chalet liegt am äussersten Rand des Resorts, direkt am Ausgang zum Spazierweg! So praktisch!

Wir waren ganz schön müde von der langen Fahrt. Wie schön, dass für uns ein Jausebrettl mit Fleisch, Käse und Brot sowie eine Flasche Prosecco bereit stand! Für morgen Donnerstag ist super-sonniges Wetter angesagt; also erst mal schlafen und dann am Morgen zeitig aufstehen!

Willkommens-Jausebrettl

Das perfekte Herbstwetter zum fotografieren! Smalik und ich waren an der Emme, die ja leider fast kein Wasser mehr führt. Das ist die Kehrseite dieses ’schönen‘ Wetters – Sonne und eigentlich zu warm für diese Jahreszeit. Aber die Herbstfarben und das Licht waren traumhaft 😉

Dieses Wochenende fanden die ‚Open European Championships‘, kurz OEC, im DogDance statt. Ein riesen Anlass, der Teilnehmende aus 13 Ländern Europas sowie aus Argentinien und Japan (!) in die Dog Sport Arena nach Münsingen führte! Am Freitag zeigten Teams der Kategorie „Heelwork to music“ ihre schönen Darbietungen. Es galt, Fussarbeit zur Musik perfekt zu inszenieren. Immerhin gibt es 18 verschiedene Fusspositionen… Ich eilte also nach der Arbeit sofort nach Hause um Smalik mitzunehmen und nach einem kurzen Spaziergang in die Hundesporthalle zu fahren. Gerade rechtzeitig zum Beginn der Choreographie einer Kollegin schafften wir es, dort zu sein. Smalik lag entspannt auf der Tribüne; laute Musik, Klatschen und Johlen stört ihn nicht. Dafür machten wir zwei nachher nochmal einen schönen, langen Spaziergang!

Am Samstag schaute ich mir in den frühen Morgenstunden die ersten Choreos der Kategorie „Freestyle“ im Livestream an. Ich musste mal ein wenig Schlaf nachholen, da ich unter der Woche drei Mal abends Fieber hatte und schlecht schlafen konnte… Nach einem ausgedehnten Spaziergang zogen Smalik und ich wieder nach Münsingen 😉 Ich musste mir schliesslich ein paar Tänze live anschauen und den Puls in der Arena ein wenig fühlen, da ich als Medienverantwortliche am Sonntag über den Anlass berichten muss! Ich hatte Gelegenheit, ein paar interessante Gespräche zu führen. Dann machten Smalik und ich abermals einen Spaziergang entlang der Aare… Mir kommt’s vor, als hätte ich das Wochenende quasi in der Dog Sport Arena verbracht. Aber das wird anderen ebenso vorkommen 😉 Einige aus der Schweizer Elite haben tatsächlich gleich oberhalb der Arena ein Zimmer bezogen!

Sonntag – das selbe nochmal! Nur diesmal ohne Smalik; der war mit Thomas unterwgs. Ich musste mich um Kontakte kümmern, mit der Fotografin die Bildauswahl besprechen und dafür kämpfen (!), dass ich die Ranglisten ausgehändigt bekam. Wie soll ich einen Bericht schreiben ohne die Sieger erwähnen zu können…? Das sahen leider nicht ganz alle im Wettkampfbüro ein und es gab böse Worte.

Ich hetzte dann mit allen Unterlagen nach Hause, verfasste den Bericht und wartete auf die Übermittlung der Bilder. Kurz nach 18 Uhr konnte ich alles fertig absenden – und bin jetzt natürlich gespannt, ob es Zeitungen und Zeitschriften gibt, die darüber berichten…

Die Bilder hat übrigens Caroline Schunk von pferdefotos.ch gemacht!