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Da es heute im Tal wieder 30 Grad werden sollte, beschlossen wir, nochmal mit der Jochtal-Bahn hoch zu fahren. Diesmal war das Wetter so gut, dass wir den Weg zum Stoanamandl (Steiner Mandl) in Angriff nehmen konnten. Die Tour unfasst ca. 380 Höhenmeter auf und ab. Man geniesst einen herrlichen Blick über die Südtiroler Alpen. Wir mussten uns tüchtig mit Sonnencrème einstreichen, da auf über 2’000m ein angenehmer Luft wehte und man die starke Sonnenstrahlung nicht so schnell merkt.

Von der Bergstation folgen wir dem Hinweisschild ‚Stoanamandl‘ und wandern am breiten Schotterweg in südwestlicher Richtung aufwärts. Unterhalb eines Speicherteiches halten wir uns bei der Wegteilung links und gelangen so in einem weiten Linksbogen über die Ochsenalm zum prächtigen Aussichtsgipfel Stoanamandl mit der Aussichtsplattform nebenan.

Blick zurüch zur Jochtal Alm

Pause beim Stoanamandl

Die Aussicht ist grandios

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Heute führte uns die Gitschberbahn von Meransen hoch zur Nesselhütte 2’107m. Von dort stiegen wir zur Gitschhütte auf. (2’210m). Nach kurzer Rast wanderten wir hinunter bis zur Mittelstation. Oben auf dem Berg war es noch relativ kühl, je tiefer wir abstiegen, desto heisser wurde es. Und der Weg ging z.T. recht steil hinunter.

Johannisbeer-Schorle auf der Gitschhütte

Nachdem wir wieder zurück in Meransen waren, beschlossen wir, noch im Altfasstal zu wandern. Von Meransen führt eine schmale Strasse hoch zu einem Parkplatz am Waldrand (gebührenpflichtig, EUR 4). Von dort aus gibt es verschiedene Touren in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. Da es heiss war und wir schon etwas müde, entschieden wir uns für den Weg durch den schattigen Wald bis zur Kneipp-Stelle. Ein schöner Wanderweg mit kleinen Auf- und Abstiegen, der zu einer Kneipp-Station führt. Von dort aus kann man wiederum verschiedene Ziele in Angriff nehmen.

Die müden Füsse waren dankbar für die Erfrischung

Wir kehrten auf demselben Weg zurück zum Parkplatz. Genug für heute!

Übrigens herrscht im Südtirol (in ganz Italien?) generelle Leinenpflicht. Dies stört mich während des Urlaubs nicht besonders, da unser jagdlich ambitionierter Kollege sowieso an der (Flexi-) Leine geht. Ich will ihn ja schliesslich wieder mit nach Hause nehmen…

Teilweise war ich bisher ganz froh, dass andere Hunde (auch) angeleint waren. Einige scheinen das Wort Erziehung noch nie wirklich gehört zu haben. Da ist uns z.B. eine Wandergruppe mit Bernhardiner begegnet. Von weitem erkannten wir den ‚Bernhatdiner‘ schon als typischen Schweizer Hund. Je näher die Gruppe kam, umso wilder gebärdete sich das grosse Tier. Sein Halter war sichtlich überfordert und damit beschäftigt, die Leine irgenwie zu halten. Wir kreuzten so rasch wie möglich – ohne das wild gewordene Hundetier aus den Augen zu lassen…

Uff…. gerade nochmal gutgegangen…

Die Fane-Alm auf 1’739m ist aufgrund ihrer schönen Lage mitten in den Bergen in Südtirol ein beliebtes Ausflugsziel. Für Gäste aus der Stadt ist die Alm ein Ebenbild einer Alm aus dem Bilderbuch. So stellt man sich eine Alm in den Alpen vor. Die Fane-Alm ist aber kein Freilichtmuseum.

Wir beschlossen, den Weg zur Alm hoch zu Fuss in Angriff zu nehmen. (Es führt auch eine Strasse zur Alm). Der Bergwanderweg steigt bereits zu Beginn ziemlich stark an und führt dem Wasser entlang hoch bis zu einem Wasserfall. Smalik hatte also stets die Möglichkeit zum Trinken. Kurz nach dem Wasserfall überquert man die Strasse und dann wird der Aufstieg tatsächlich noch steiler. Etwa 20min. dauert diese Passage, bis man oben an der Schlucht einen schönen Ausblick geniessen kann. Dann geht es nur noch ein paar 100 Meter bis zur Fane Alm.

Der Aufstieg hatte es in sich: 324 Höhenmeter!

Fast oben angekommen!

Smalik kann das Almdorf schon sehen!

Kurze Pause auf dem Weg zur Fahne Alm

Wanderweg entlang des Wassers

Gestern sind wir nach gut 6-stündiger Fahrt in Vals/Mühlbach im Südtirol angekommen. Das Wetter war nicht schlecht, ziemlich warm sogar. Später am Nachmittag kühlte ein Regenguss die Temperatur etwas ab. Wir haben im Chaletdorf ‚Valsegg‘ ein Chalet gemietet.

Die Hütten sind superschön; total aus Holz gebaut mit viel Komfort und Gemütlichkeit. Eine Badewanne fast mitten im Wohnzimmer, ein Hot-Pot auf der grosszügigen Terrasse und ein Schlafzimmer mit grosser Fensterfront und Ausblick ins Grüne. Im Wohnbereich lädt ein grosszügiges Day-Bed zum Relaxen ein – mit Decken und Kissen schön gemütlich hergerichtet. Zum Wellnessbereich des Chalets gehört auch eine Sauna sowie eine riesengrosse Erlebnisdusche.

Smalik wurde sehr freundlich empfangen und fand eine für ihn eingerichtete Ecke im Wohnzimer vor; Hundenapf, Kuscheldecken und ein eigenes Namensschild… 🙂

Der Hund wohnt hier nicht kostenlos, das muss erwähnt sein. Und ich finde, EUR 25 pro Nacht ist doch recht viel…

Direkt vom Chaletdorf aus führt ein Spazierweg dem Wald entlang. Achtung: hier gibt es viel Rotwild! Smalik bleibt sowieso stets angeleint – denn im Chlatdorf laufen Katzen herum und Hasen hoppeln durch das Gelände! Heute Morgen hatten wir auf der Terrasse sogar kurz Besuch von einem Pony…

Für Smalik sind die Katzen und Hasen eine gute Übung zum Thema Selbstkontrolle. Die Ponys und Hühner hingegen lassen ihn relativ kalt. À propos Hühner; zum Frühstück gibt es frische Eier von den Hennen!! Und auch sonst darf sich das Frühstück sehen lassen:

Es wird am Morgen ins Chalet serviert und aufgetischt. Inkl. frisch gepresstem Orangensaft, Zitronenwasser und Melonenschnitzen. Für die Jause am Nachmittag sind Kuchenstücke dabei. Verhungern geht also nicht… 😉

Heute sind wir mit der Gondel zur Jochtal Alm hochgefahren und dort etwas herumgewandert. Das Wetter war unsicher, immer wieder zogen schwarze Wolken durch und es windete sehr stark. Am Nachmittag haben wir uns auf die Suche nach einem Einkaufsladen gemacht. Man muss wissen, dass hier die Geschäfte nach dem Mittag erst um 15 Uhr wieder öffnen. Aber das grössere Problem ist, überhaupt einen Lebensmittelladen zu finden… Die nächste Einkaufsmöglichkeit fanden wir nach 20min.! Ein Lidl, in dem wohl alle aus der nahen und weiten Umgebung einkaufen. Ein unordentlicher, überfüllter Laden, wie es eben in Italien üblich ist. Wir haben das nötigste für ein Abendessen besorgt und gehofft, dass wir noch einen anderen Laden finden werden…

Auf dem Rückweg machten wir einen Abstecher nach Meransen, ein Touristen-Ort hoch über 1’600m.

Aber der dortige Einkaufsladen ist mehr ein Geschenkladen und Lebensmittel sind fast keine vorhanden. Also werden wir für Besorgungen tatsächlich bis nach Brixen (30min. mit dem Auto) fahren müssen!

Auswärts essen ist hier oben auch kompliziert, da das einzige Restaurant/Pizzeria in Vals im Juni und Juli geschlossen ist.

Man merke; Südtirol ist eben doch Italien!

Eine Zeit lang war’s still in meinem Blog. Ohne mich dafür rechtfertigen zu wollen, erkläre ich es damit, dass ich andere „Projekte“ mehr gewichtet habe. Der Tag hat nun mal nur 24 Stunden und da kommt manchmal das eine oder andere zu kurz. Bei mir kommt eben nie der Hund zu kurz und deshalb war’s jetzt kurze Zeit der Blog, der nicht mehr aktuell war.

Aufgrund Smalik’s verkürztem Iliopsoas (Lendenmuskel), hatte der kleine Mann in den letzten Monaten alle zwei Tage Physiotherapie und Koordinationstraining. Das ist zeitaufwändig aber er macht das recht gut (und gerne!). Ich hoffe, dass wir auch mit Hilfe der Chiropraktik die Stabilität hinten wieder festigen können. Dazu trägt auch bei, dass Smalik regelmässig dynamisch bewegt wird, ein Warm-up vor Trainingseinheiten kriegt und natürlich auch immer genug Ruhephasen.

Am 30. Mai (Auffahrt) bin ich mit Smalik in den Schwarzwald, nach Löffingen-Dittishausen (D) gefahren. Ich habe dort am Intensivseminar mit Karin Actun von hunds-kompetent.de teilgenommen. Ein Seminar zum Thema Führung und Orientierung. Wie schaffen wir es, dass sich unser Hund mehr an uns orientiert? Was hat das mit Hochstatus und Tiefstatus zu tun? Und wie spricht eigentlich der Chef mit seiner Putzfrau…?
Es waren spannende und vor allem intensive Tage! Für Mensch und Hund gleichermassen. Smalik war fix und foxi am Sonntagabend…
Das Wetter war über alle Tage traumhaft schön und schon fast zu warm für Hundetraining auf der Wiese. Wir haben aber auch das Hotel und die Hotelzimmer genutzt, um alltagsnahe Situationen – wie z.B. Besucher-Empfang – zu üben.
Das Landhotel Tanneneck in Löffingen war ein idealer Ort für dieses Seminar. Die Lage abseits des Dorfes im Grünen bietet viele schöne Spaziermöglichkeiten an. In unmittelbarer Nähe zum Hotel befindet sich der Tierpark „Tatzmania“, wo man auch Rehe und Damhirsche mit dem Hund besichtigen kann. Das Hotel bietet schöne und grosse Zimmer in zwei Kategorien an und ich hatte sogar einen direkten Terrassen-Ausgang!! Die Trainingswiesen vor dem Hotel sind ein Traum für Hunde-Seminare. Da das Tanneneck nur als Garni geführt wird, hat man Gelegenheit, im Dorf Löffingen zu Abend zu essen. Dort empfiehlt sich die „Linde“ mit einer abwechslungsreichen Karte und einer gemütlichen Terrasse.

Zur Auflockerung haben wir am Samstagabend noch ein Frisbee-Training mit den Hunden gemacht (nachdem wir selber in Sachen Wurftechniken geschult wurden).
Da sich Smalik rein gar nicht für Frisbees interessiert, nutzte ich die Gelegenheit zum fotografieren.

 

IQ macht das schon toll!

Auf die Wurftechnik kommt es an!

Nicole und Aussie Yuma

Christina und Spinone Nevio

Martina und IQ

Yuma fängt den Frisbee

Auch Nevio hetzt hinterher

ubd trägt stolz den Frisbee zurück!

 

 

 

 

 

So, nun hat auch mich das Lettering-Fieber gepackt… Von Deutschland schwappt die Welle langsam auch in die Schweiz über. Vergangenen Samstag habe ich einen super-interessanten Kurs zum Thema Faux-Kalligraphie besucht. Ja, das hat tatsächlich mal nicht’s mit „Hund“ zu tun 😉

Jetzt muss ich noch fleissig üben, üben, üben. Ganz schön schwierig; ich komme mir vor, wie damals in der 1. Klasse, als wir Schreiben lernten. (Beziehungsweise etwas früher, denn ich konnte bereits Schreiben bei Schuleintritt) 😉 Aber genauso geht’s mir jetzt wieder: wie zur Hölle schreibt man ein schönes f in Kalligraphie? Ich werde vorderhand Wörter mit kleinem f und r genauso meiden wie die mit kleinem s.
Trotz aller Schwierigkeiten; Lettering hat definitiv Suchtpotential! Kaum hat man zu Hause mal 5min. nichts zu tun, greift die Hand automatisch zum Tombow-Stift – und nicht zum Handy – denn Lettering ist viiiel besser als „Facebook“ oder so was 😉

 

Was für ein Wetter…! Sonne und fast 15 Grad warm! Beste Voraussetzung für einen sehr ausgedehnten Spaziergang nach der Arbeit. Mit Smalik’s Kumpels Ken und Mathilda gehts entlang der Aare: Rubigen – Auguet – Rubigen. Gute 3 Std. sind wir unterwegs.

Und weil der kleine Mann heute Geburtstag hat, gibts abends für ihn ein exklusives Fleischmenue! Als Dankeschön für die gemeinsamen vier Jahre 😉 Denn schliesslich ist Smalik nicht nur ‚Personal Trainer‘ – er ist mein kleiner Freund, mein Zwilling, mein Schatten und derjenige, mit dem ich Nacht für Nacht mein Kissen teile…

Happy Birthday!